Die Perle ist das einzige Schmuckstück, dass in einem lebenden Organismus heran wächst.
Ihre Form entsteht in Austern und Weichtieren, in deren Fleisch sich ein Fremdkörper einnistet.
Als Reaktion auf den Fremdkörper sondert die Muschel eine kristalline Substanz ab, die sich in
vielen Schichten um den Eindringling schließt und die Perle formt.

Diese Substanz nennt man "Perlmutt".

Unterschieden wird die Perle in zwei Gruppen, in Naturperlen und in Zuchtperlen.
Eine ideale Perle ist allseitig rund, doch werden auch andere Formen geschätzt,
tropfen/ birnenförmig besonders dann, wenn sie paarweise vorkommen.

Zuchtperlen kann man bisher bis zu 16 mm Durchmesser produzieren, und sie werden in der
Regel auch nach mm Durchmesser und Karat gehandelt. Zuchtperlen findet man in den verschiedensten Farben wie Silberweiß, Grau, Rose, Creme, Schwarz und Dunkelgrau.

Pflege: Eine Perlenkette sollte ab und zu neu aufgefädelt werden. Perlen sollten immer zwischen Watteschichten aufbewahrt werden und nie zusammen mit anderem Schmuck und anderen
Steinen, da diese in der Regel wesentlich härter sind.